Apples neues Social Music-Network: Was pingt mir das?
Posted in How-To, Musik, Netznews on September 2nd, 2010 by André – Be the first to comment
“It’s like Facebook and Twitter meet iTunes”, hatte Steve Jobs auf der Keynote gesagt. Auf dem Tagesplan stand die Präsentation neuer Musikutensilien für Käufer und Nutzer und Apple dürfte mit dem Line-Up (neue iPods, die Miet-Box AppleTV) die Community nicht enttäuscht haben. Das spannendste Projekt jedoch, das sich Cupertino wohl in den vergangenen Monaten ausgedacht hat, lautet nun also “Ping“.
Ping ist ein soziales Netzwerk, das fest in iTunes 10 verankert ist und in erster Linie der Entdeckung neuer Musik dienen soll. Damit hat sich Apple tatsächlich an den etablierten Marktplätzen Facebook und Twitter vorbeigeschlichen, um jedoch umso imposanter dem schwächelnden Netzwerk MySpace den Fehdehandschuh ins Gesicht zu knallen. Der News Corp.-Ableger kämpft seit Jahren gegen schwindende Nutzerzahlen an, derzeit misst der weltweite Mitgliederstamm rund 110 Millionen; eine Loyalität, die sich MySpace in sieben (!) Jahren erkämpfen musste. Ping steigt mit insgesamt 160 Millionen potentiellen Nutzern in den Ring – jeder von ihnen benutzt heute iTunes, jeder von ihnen hat auch seine Kreditkartendaten hinterlegt. Der für den Herbst angekündigte Relaunch von MySpace ist ein schwacher und viel zu spät angekündigter Entschluss: News Corp. dürfte von dem plötzlichen Ping-Launch völlig aufgeschreckt worden sein. read more »
Mittlerweile dürften alle mitbekommen haben, dass sich Viacom und YouTube gerade wieder vor Gericht gegenüber stehen. Das Medienimperium (MTV, CBS, DreamWorks, Paramount und andere) fordert von der Google-Tochter nicht weniger als 
Jonathan Coulton schrieb den Song im Winter 2004. Zuvor hatte ihn ein Freund gebeten, ein Lied zu komponieren und texten, das ein “futuristisches Flair” hat. Anstatt Weihnachtskarten verschickte der junge Mann in diesem Jahr Audio-CDs an Verwandte und Freunde. Später wanderte “Chiron Beta Prime” in die “
Es gab einige, die fanden die Beerdingung des Michael Jackson “gelungen”, “würdig” – “unvergesslich” gar. Es war ein Ereignis megalomanischen Ausmaßes, der Tod seiner Pop-Majestät! Und später würde man seinen Kindern davon erzählen können: “Ja, Jean-Fynn. Ich war dabei.” Als ich die Live-Berichterstattung der US-Sender verfolgte, von denen jeder mindestens zwei NewsCopter erst über der Trauerhalle und dann über dem Staples-Center kreisen ließ, kamen mir andere Adjektive in den Sinn. Die eigentliche Abschiedszeremonie glich einem Stapellauf der musikalischen Best Buddies und hätte Jacksons Prunksarg nicht auf einer konvexen Brücke vor der Bühne gestanden, wäre der Anlass schnell in Vergessenheit geraten.
