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Warum Micropayment (derzeit) nicht zur Rettung der Verlage taugt

Posted in Journalismus, Netznews on Mai 21st, 2009 by André – 2 Comments

Kolbrück: “Warum geben die Zeitungen und Verlage ihren Leser nicht direkt einen Kindle, das ist doch endlich dann billiger.”
Lobo: “Eine gute Frage, die ich gerne an die Verlage weiterleiten wollen würde…”

Beim Durchschauen der Videocasts der Hamburger next09 bin ich über ein interessantes Interview mit Sascha Lobo gestolpert, Fragesteller ist Horizontler Kolbrück. Neben Twittern geht es darin um die Frage, ob Micropayment zur Rettung des deutschen Verlagswesens taugen könnte (ab 6:18 min). Lobo bejaht dies mit vorsichtigem Optimismus, verweist aber gleichzeitig auch auf die Notwendigkeit zum Experimentieren: eine besondere Rolle käme dabei sicherlich der Hardware zu. Als Beispiele werden der iPod (Online-Verkauf von Musik) und das iPhone (der App Store) genannt. Vorbild könnte aber auch der Amazon Kindle sein, der seinen Besitzern die Möglichkeit bietet, E-Books und Feeds zu kaufen beziehungsweise kostenpflichtig zu abonnieren.



Hier möchte ich gerne einen Schnitt machen – und vielleicht ein paar Antworten liefern. Bleiben wir zunächst bei Apple und dem iPhone. Erst kürzlich konnte Cupertino stolz verkünden, dass die erste Milliarde bei den App-Downloads geknackt wurde – offensichtlich ein erfolgreiches Produkt. 35.000 Miniprogramme sind derzeit für das iPhone und den iPod touch verfügbar. Laut einer Statistik von O’Reilly liegt der durchschnittliche Preis einer Bezahl-App großzügig errechnet bei etwa 2,65 Dollar. Die Analysten von Lightspeed haben daraufhin ihre Mathehausaufgaben gemacht und folgende Rechnung aufgestellt. read more »