{"id":3583,"date":"2011-06-04T20:36:25","date_gmt":"2011-06-04T19:36:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.avatter.de\/wordpress\/?p=3583"},"modified":"2011-06-04T20:36:25","modified_gmt":"2011-06-04T19:36:25","slug":"der-ehec-arschtritt-oder-die-sicherheit-deutschlands-wird-auch-auf-facebook-verteidigt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.avatter.de\/wordpress\/2011\/06\/der-ehec-arschtritt-oder-die-sicherheit-deutschlands-wird-auch-auf-facebook-verteidigt\/","title":{"rendered":"Der EHEC-Arschtritt &#8211; oder: &#8222;Die Sicherheit Deutschlands wird auch auf Facebook verteidigt!&#8220;"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.avatter.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/BiologicalSymbol.png\" alt=\"\" title=\"BiologicalSymbol\" width=\"254\" height=\"259\" class=\"alignleft size-full wp-image-3584\" \/>Es ist der Offenbarungseid eines f\u00fchrenden Industriestaats. Einer Nation, die stolz auf die Entwicklungen im Land ist, Innovationen mit gro\u00dfem Pomp feiert, mit Megabudgets die eigene Fortschrittlichkeit in Wirtschaft und Politik vermarktet. Es ist sogar weit mehr als ein Offenbarungseid, es ist eine Schande, was Deutschland sich da leistet. Ich m\u00f6chte die EHEC-Krise nur bedingt in den Mittelpunkt r\u00fccken, doch dieser Fall erweist sich immer mehr als ein so symptomatisches, so dramatisches Beispiel, dass man gar nicht umhin kann.<\/p>\n<p>EHEC ist ein Synonym f\u00fcr das absolute Informationschaos geworden. Es gibt bis heute keine verl\u00e4sslichen Details \u00fcber die Herkunft und Ausbreitung der Seuche, es gibt nicht einmal Informationen \u00fcber den aktuellen Stand der Ermittlungen. Daf\u00fcr werden die Deutschen gerade Zeugen von Absatzeinbu\u00dfen in Millionenh\u00f6he, bilateraler Verbitterung und jeder Menge Paranoia \u2013 dar\u00fcber liest man immerhin eine ganze Menge. <\/p>\n<p>Im vorliegenden Fall ist es noch zu fr\u00fch f\u00fcr Schuldzuweisungen, was den Urheber der Keimseuche angeht. Jedoch gibt es eine Partei (besser gesagt zwei!), die schon jetzt als straff\u00e4llig zu bezeichnen ist: unsere Bundesregierung. Sie alleine hat den kollektiven Verfolgungswahn zu verantworten, das dezentrale Magaphongeschrei von Wissenschaftlern, Beh\u00f6rden, Bauern und B\u00fcrgern. Das ganze Durcheinander geht auf die Kappe von CDU und FDP, die entweder nicht verstehen \u2013 oder verstehen wollen \u2013 wie Krisenkommunikation heute auch nur in Ans\u00e4tzen auszusehen hat. <!--more--><\/p>\n<h2>Killer-Marzipan aus L\u00fcbeck<\/h2>\n<p>Wie ich  <a href=\"https:\/\/www.avatter.de\/wordpress\/2011\/05\/ehec-dpa-lost-pressestelle-des-gesundheitsministeriums-offiziell-ab\/\">bereits beschrieben habe<\/a>, wird das Infomanagement komplett auf zwei Gruppen abgew\u00e4lzt: Das Robert Koch Institut (RKI), das offenbar in diesem Jahr zum ersten Mal gelernt hat, seine Seite per Dreamweaver anzupassen, und die Medien, die sich angef\u00fchrt von der dpa in klickanimierenden Headlines \u00fcben (&#8222;Gurkentruppe&#8220;, &#8222;Die Spanier f\u00fchlen sich als Bauernopfer&#8220;, &#8222;Saure Gurkenzeit&#8220;, &#8222;Die Gurke der Schurke&#8220;). Die staatlichen Einrichtungen verweisen stets schulterzuckend an das RKI oder geben selbst den immergleichen Allround-Tipp: &#8222;Waschen Sie sich nach dem Toilettengang die H\u00e4nde \u2013 aber das machen Sie ja sowieso.&#8220;<\/p>\n<p>Sind es die Tomaten? Die Gurken? Der Feldsalat? Oder ist es doch eher das Rindfleisch, wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) heute <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/1304553656912\/Ehec-Ausloeser-Fleisch-fuer-WHO-Experten-verdaechtiger-als-Gemuese\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">per Roulette ermittelt haben will<\/a>. Man wei\u00df es nicht. Im Spiel ist ja auch immer noch das <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/gesundheit\/angebliche-ehec-quelle-in-luebeck-gastwirt-ist-wie-vor-den-kopf-geschlagen-1692266.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">L\u00fcbecker Marzipan<\/a> dessen Rosenwasser ja vielleicht mit Kuhkot verdickt wurde \u2013 man wei\u00df es nicht. Und zwischen dem \u00f6ffentlich-rechtlichen Senioren-Gaudi und den privaten Schrott-Formaten kann man ja die eine oder andere Information schon mal verwechseln.<\/p>\n<p>Man stelle sich folgendes Szenario vor: Terroristen greifen Deutschland mit Biowaffen an. Ein neuer Praktikant der Essener Stadtwerke hat Zugang zum Wasserreservoir und zudem einen Beutel mit gelber Fl\u00fcssigkeit dabei, den er eines Nachts langsam in einer der Leitungen entleert. Am n\u00e4chsten Tag gibt es die ersten Bauchkr\u00e4mpfe in Essen-Karnap, eine \u00e4ltere Dame kommt ins Krankenhaus, ringt ums Leben, weitere F\u00e4lle werden eingeliefert. In den Medien \u00fcberschl\u00e4gt man sich, allerorten f\u00fcrchtet man das &#8222;fl\u00fcssige Ruhrpott-Gift&#8220;. Hamsterk\u00e4ufe beginnen, der Pro-Kopf-Konsum franz\u00f6sischer Evian-Flaschen und MezzoMix-Dosen steigt rapide an. Wer macht denn dann das Krisenmanagement? Geht es nach der Bundesregierung, darf diese Aufgabe Herr Pomplun \u00fcbernehmen. Er ist <a href=\"http:\/\/www.stadtwerke-essen.de\/aktuelles-2\/presse-1\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Abteilungsleiter der Unternehmenskommunikation<\/a> (und nebenbei des Marketingservices!) der Essener Stadtwerke. &#8222;Der macht das schon&#8220;, h\u00f6rt man sich dann auf den Fluren des Berliner Gesundheitsministeriums sagen: &#8222;Vielleicht machen wir in einer Woche mal ne PK mit dem, dann k\u00f6nnen die ja berichten, wie weit sie sind. Oder noch besser: Die Aigner soll sich drum k\u00fcmmern. Die kann so gut mit den Kameras.&#8220;<\/p>\n<h2>Willkommen im EHEC Kochstudio<\/h2>\n<p>Was unsere Bundesregierung nicht versteht, ist die Tatsache, dass ausbleibende Kommunikation nicht nur nonproduktiv, sondern schlichtweg sch\u00e4dlich ist. Im EHEC-Fall treibt das Informationsvakuum seit dem ersten Tag die wildesten Bl\u00fcten: Willkommen auf der Facebook-Seite &#8222;EHEC Kochstudio&#8220; \u2013 oder besuchen Sie doch lieber die &#8222;EHEC Lounge&#8220;. Wir haben aber auch schlichtweg Diffamierendes im Angebot, etwa die Page des &#8222;EHEC-Gymnasiums Othmarschen&#8220;, jener Schule, die k\u00fcrzlich ein paar <a href=\"http:\/\/www.abendblatt.de\/hamburg\/article1908081\/Entwarnung-am-Gymnasium-Othmarschen.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">keimkranke Kinder<\/a> nach Hause schicken und daher den Unterricht vorerst einstellen musste.<\/p>\n<p>Ich w\u00fcrde gerne sagen, dass die Bundesregierung dem Ganzen seelenruhig zuschaut. Doch das kann ich nicht einmal. Jemand, der sich dem Internet in seinem Leben soweit gen\u00e4hert hat, dass er das komische Ding, das unten Kn\u00f6pfe und oben Flackerbilder hat, als &#8222;neuartiges Rundfunkger\u00e4t&#8220; bezeichnet, wei\u00df nicht einmal von der Existenz solcher Dienste wie Facebook oder Twitter. <\/p>\n<p><object width=\"570\" height=\"354\"><param name=\"movie\" value=\"http:\/\/www.youtube-nocookie.com\/v\/67yVfvcjQDE?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0\"><\/param><param name=\"allowFullScreen\" value=\"true\"><\/param><param name=\"allowscriptaccess\" value=\"always\"><\/param><\/object><\/p>\n<p>Wie wir k\u00fcrzlich erfahren haben, sind jetzt 20 Millionen Deutsche auf Facebook aktiv. Das ist ein Viertel der Gesamtbev\u00f6lkerung, das Tag f\u00fcr Tag auf blauen Seiten und Pinnw\u00e4nden klickt. Zum Vergleich: Bislang hat es Deutschland in seiner Geschichte nur einmal geschafft, rund 30 Millionen B\u00fcrger zusammen zu bekommen: Und das war am <a href=\"http:\/\/www.bz-berlin.de\/kultur\/fernsehen\/tv-rekordquote-fuer-deutsches-halbfinale-article911768.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">7. Juli 2010 zum WM-Halbfinale<\/a> gegen die Spanier \u2013 und die H\u00e4lfte davon war zu diesem Zeitpunkt nachweislich besoffen.<\/p>\n<h2>Unsere Politiker sind Netznieten<\/h2>\n<p>Kurzum: Die gew\u00e4hlten Volksvertreter dieses Landes haben keine blasse Ahnung davon, was ein Viertel aller B\u00fcrger im Netz so treibt, wie sie ihre Informationen beschaffen, weiterverarbeiten und weitergeben. Wie Falschmeldungen entstehen und in welcher rasenden Geschwindigkeit sie sich verbreiten. Wie Hysterie schnell zum Antriebsmotor eines ganzen Schwarms werden kann, der dann mit ein paar Retweets weite Teile des Social Web infiziert. Wie Social Media Einfluss auf das reale Leben nimmt, auf Konsumverzicht (mit ziemlich realem wirtschaftlichen Schaden) und \u00f6ffentliches Denunziantentum, auf Streit \u2013 und sich nichts davon mit einer einfachen Pressemitteilung wieder gerade biegen l\u00e4sst.<\/p>\n<p>Unsere Politiker sind Netznieten und \u2013 das allt\u00e4gliche Politikgeschehen nun einmal au\u00dfer Acht lassend \u2013 gef\u00e4hrden durch ihr konsequentes Schweigen und ihre Nichtteilnahme am Diskurs die Sicherheit Deutschlands. So einfach ist das. Die Krise spricht mit tausend Stimmen und das muss endlich ein Ende haben. Wenn schon nicht im EHEC-Fall, so dann doch bei der n\u00e4chsten Krise, f\u00fcr die wir auf Ebene der Informationsdistribution weiterhin v\u00f6llig unvorbereitet sind.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.avatter.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/ehec-tagesschau.png\" alt=\"\" title=\"ehec-tagesschau\" width=\"580\" height=\"353\" class=\"alignleft size-full wp-image-3592\" srcset=\"https:\/\/www.avatter.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/ehec-tagesschau.png 580w, https:\/\/www.avatter.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/ehec-tagesschau-300x183.png 300w\" sizes=\"(max-width: 580px) 100vw, 580px\" \/><\/p>\n<p>Wisst ihr, wir reden immer von den gro\u00dfen Dingen der Politik: Den AKW, Afghanistan, Benzinpreisen und den Fickificki-Aff\u00e4ren eines Dominique Strauss-Kahns. Wir bezahlen die Leute in Berlin mit unseren Steuergeldern, damit sie uns organisieren, uns sch\u00fctzen und weiterbringen. Doch an Beispielen wie diesen sieht man, wie die Priorit\u00e4ten liegen. Und mir geht es auf den Senkel. Ich wei\u00df auch gar nicht, warum ich mich hier als Privatmann \u00fcber so etwas aufregen muss, jetzt, da wir die tolle Lobbygemeinde &#8222;Digitale Gesellschaft&#8220; haben, die offenbar noch nichts anderen zustande gebracht hat, als Leute <a href=\"https:\/\/www.avatter.de\/wordpress\/2011\/04\/das-internet-volk-der-barbaren-oder-was-beckedahl-hasser-jetzt-tun-sollten\/\">zu nerven<\/a>. Und auf die <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wissen\/ehec-informationspolitik-die-gurkentruppe-1.1104806\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Vorschl\u00e4ge<\/a> der <a href=\"http:\/\/de.reuters.com\/article\/topNews\/idDEBEE75401K20110605\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Opposition<\/a> (&#8222;Offene Kommunikation ist in so einem Fall ein Muss!&#8220; \/ &#8222;Die Hinweise f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung haben das Niveau des Einf\u00fchrungslehrgangs in der Hauswirtschaftsschule.&#8220;) oder die <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/charite-kritisiert-ehec-krisenmanagement-desrobert-koch-instituts\/4251228.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Einw\u00e4nde der Wissenschaftler<\/a> (&#8222;Wir brauchen eine bessere Informationspolitik f\u00fcr den B\u00fcrger!&#8220;) wird offenbar auch nicht geh\u00f6rt.<\/p>\n<p>Um jedoch dem einen oder anderen Leser mit Einfluss und Verantwortung im Staatsdienst einen kleinen Leitfaden an die Hand zu geben, habe ich im Folgenden eine kleine Liste angefertigt, die Ihnen dabei helfen k\u00f6nnte, Ihre Aufgabe und Ihre B\u00fcrger endlich Ernst zu nehmen:<\/p>\n<p>[list type=&#8220;numlist&#8220;]<\/p>\n<ul>\n<li>Richten Sie umgehend einen Krisenstab ein, der alle Informationen b\u00fcndelt und aufbereitet. Sie k\u00f6nnen ihn ja jederzeit aufl\u00f6sen, wenn alles nur hei\u00dfe Luft war. Die Kosten? Peanuts. Zum Vergleich: Im Jahr 2006 sind Bundesbedienstete <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/umzug-bonn-berlin-rechnerisch-eine-entscheidung-von-drei-minuten-1.417748\" target=\"_blanK\" rel=\"noopener noreferrer\">132.000 Mal<\/a> von Bonn nach Berlin und zur\u00fcck geflogen. Also, bitte&#8230;<\/li>\n<li>Etablieren Sie eine zentrale Anlaufstelle im Netz (wenn Sie noch eine freie Domain finden, die Domaingrabber haben sich am ersten Tag des Ausbruchs fast alles unter den Nagel gerissen &#8211; beim n\u00e4chsten Mal wissen Sie, wie das l\u00e4uft). <\/li>\n<li>Ver\u00f6ffentlichen Sie hier alle autorisierten Meldungen in allgemeinverst\u00e4ndlicher und unaufgeregter Art und Weise.<\/li>\n<li>Gehen Sie in das Social Web und errichten Sie hier Zweigstellen f\u00fcr Ihr zentrales Info-Management. Gehen Sie auf Fragen ein, wenden Sie sich entschieden gegen Ger\u00fcchte.<\/li>\n<li>Halten Sie einen engen Kontakt zu den Medien, die zur Zeit offenbar mehr Ahnung von den Vorg\u00e4ngen haben, als Sie selbst.<\/li>\n<li>Besuchen Sie den Kurs &#8222;<a href=\"http:\/\/www.vhsit.berlin.de\/VHSKURSE\/BusinessPages\/CourseDetail.aspx?id=263417\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Ganz einfach Internet &#8211; f\u00fcr aktive Senioren<\/a>&#8222;, angeboten von der Volkshochschule Berlin (jeweils mittwochs und freitags zwischen 14:00  und 17:15 Uhr).<\/li>\n<\/ul>\n<p>[\/list]<\/p>\n<h2>Update, 5. Juni, 00:03 Uhr<\/h2>\n<p>Ich lass das einfach jetzt <a href=\"http:\/\/www.pnn.de\/weltspiegel\/456122\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">hier so mal stehen<\/a>:<\/p>\n<blockquote><p>Am Abend geht der Anruf einer verzweifelten Leserin in der Tagesspiegel-Redaktion ein: Eine Berlinerin m\u00f6chte wissen, an wen sie sich wenden kann. Denn sie hat Angst. Ihre Freundin liegt mit einer Ehec-Infektion in der Charit\u00e9. Mitte Mai sind sie und ihre Freundin in dem Restaurant in L\u00fcbeck eingekehrt, das die Ehec-Fahnder nun als m\u00f6gliche Quelle des dramatischen Ausbruchs ins Visier genommen haben.<\/p>\n<p>Diese Frau, ihr Name soll hier nicht genannt werden, w\u00fcrde sich gerne an die Beh\u00f6rden wenden. Sie m\u00f6chte erz\u00e4hlen, was sie und ihre Freundin in dem Restaurant gegessen haben. Schlie\u00dflich k\u00f6nnte das zur Aufkl\u00e4rung beitragen, wie es zu der Epidemie kommen konnte. Doch eine kurze Recherche des Tagesspiegel ergibt: Niemand ist zust\u00e4ndig &#8211; und an einem Samstagabend schon gar nicht erreichbar. Beim Robert-Koch-Insitut geht nur noch der Pf\u00f6rtner ans Telefon.<\/p><\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es ist der Offenbarungseid eines f\u00fchrenden Industriestaats. 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