{"id":8055,"date":"2023-04-29T09:31:52","date_gmt":"2023-04-29T07:31:52","guid":{"rendered":"https:\/\/www.avatter.de\/wordpress\/?p=8055"},"modified":"2023-04-29T09:42:37","modified_gmt":"2023-04-29T07:42:37","slug":"chatgpt-und-co-als-totengraeber-sozialer-netzwerke","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.avatter.de\/wordpress\/2023\/04\/chatgpt-und-co-als-totengraeber-sozialer-netzwerke\/","title":{"rendered":"ChatGPT und Co. als Totengr\u00e4ber sozialer Netzwerke"},"content":{"rendered":"<p>Nur <em>ein<\/em> Mensch wei\u00df, ob ich diesen Post gerade schreibe: ich. <\/p>\n<p>Vielleicht tue ich es ja. Vielleicht copy und paste ich in diesem Moment aber auch Versatzst\u00fccke von chat.openai.com r\u00fcber nach WordPress, nachdem der Prompt &#8222;Schreibe einen Blogpost \u00fcber die Gefahren, die k\u00fcnstliche Intelligenz f\u00fcr Social Media darstellt.&#8220; einen durchaus ansehnlichen Text generierte: Perspektive aus der ersten Person Singular, lockere Tonality, 12.000 Zeichen inklusive Leerzeichen, danke!<\/p>\n<p>Doch warum ist es so schwer, menschlich erschaffenen Content (hier: ein Blogpost) von maschinellen Inhalten zu unterscheiden? Jahrzehnte der Filmgeschichte haben uns den Eindruck vermittelt, dass k\u00fcnstliche Intelligenz zwar unheimlich intelligent sein kann, ihre sprachliche Kapazit\u00e4t aber stets mindestens ebenso unheimlich ungelenk daherkommt: &#8222;Beep, Boop!&#8220; \u2013 blechern und monoton, w\u00e4hrend silbensynchron irgendwo ein rotes Licht blinkt.<\/p>\n<h1>Im Unterricht bei Twitter<\/h1>\n<p>Der Grund, warum wir uns irrten? Gute Bildung! Generative KI-Modelle wie ChatGPT sind allesamt in sozialen Medien zur Schule gegangen. So zahlte OpenAI bis vor Kurzem Twitter Inc. noch Jahr f\u00fcr Jahr <a href=\"https:\/\/www.nytimes.com\/2023\/04\/27\/technology\/elon-musk-ai-openai.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">zwei Millionen US-Dollar<\/a>, um das eigene Modell auf der Plattform in den Unterricht schicken zu d\u00fcrfen. Hier lernte es durch das unerm\u00fcdliche Studium von Tweets und Replys, die menschliche Sprache zu imitieren, aber auch den argumentativen Habitus zu simulieren. Trainingseinheiten f\u00fcr KIs gab und gibt es ebenso auf Facebook oder Instagram, Pinterest, in Subreddits, bei LinkedIn und auf Blogs. Vom nat\u00fcrlichen Satzbau bis zum Erschaffen t\u00e4uschend echter Fotolandschaften steht alles auf dem Lehrplan. Die Resultate m\u00fcssen nicht der Wahrheit entsprechen, sondern in erster Linie unseren Erwartungen. Sie m\u00fcssen authentisch <em>wirken<\/em>. <\/p>\n<p>Und das tun sie. Und so nehmen wir unseren Irrtum mit Begeisterung zu Kenntnis und kreieren nun t\u00e4uschend echte Text- und Bildwelten, die wir mit anderen teilen, in Hausarbeiten, in E-Mails, in Konzepten und Pl\u00e4nen und auch immer h\u00e4ufiger auf Social Media. Die einen weniger, die anderen mehr \u2013 vor allem jene, die in der k\u00fcnstlichen Intelligenz keine reinen Co-Piloten oder Assistenten sehen, sondern lukrative Black Boxes, die neuerdings in der Lage sind, komplette Wertsch\u00f6pfungsketten abzubilden. <\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.avatter.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/ki-income.jpg\" alt=\"\" width=\"2000\" height=\"1256\" class=\"aligncenter size-full wp-image-8070\" srcset=\"https:\/\/www.avatter.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/ki-income.jpg 2000w, https:\/\/www.avatter.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/ki-income-300x188.jpg 300w, https:\/\/www.avatter.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/ki-income-1024x643.jpg 1024w, https:\/\/www.avatter.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/ki-income-768x482.jpg 768w, https:\/\/www.avatter.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/ki-income-1536x965.jpg 1536w\" sizes=\"auto, (max-width: 2000px) 100vw, 2000px\" \/><\/p>\n<p>Wenn im vergangenen Jahrzehnt der hei\u00dfe Schei\u00df des passiven Einkommens aus Dropshipping bestand, so l\u00e4sst sich heute eine Kombination weniger KI-Dienste zur rentablen Cash Cow formen. Noch w\u00e4hrend ChatGPT die Erz\u00e4hlung schreibt, macht sich Midjourney schon an die Erschaffung korrespondierender Illustrationen. Nach drei Klicks wandert das Ergebnis zu Amazon KPD, von wo aus nach wenigen Stunden eine Kindle-Bildergeschichte in die weltweiten Amazon-Marktpl\u00e4tze geschossen wird, um fortan <a href=\"https:\/\/www.reuters.com\/technology\/chatgpt-launches-boom-ai-written-e-books-amazon-2023-02-21\/  \" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">rund um die Uhr Einkommen<\/a> zu generieren; f\u00fcr einen Autor, der weder schreiben noch zeichnen kann. Und das gilt f\u00fcr 2023. Innerhalb der kommenden f\u00fcnf Jahre l\u00e4sst sich das Gesch\u00e4ftsmodell mit Sicherheit auf <a href=\"https:\/\/nofilmschool.com\/2022\/12\/filmmakers-use-ai-write-and-direct-short-film-and-it-actually-makes-some-sense\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">k\u00fcnstlich generierte Filme<\/a> erweitern. <\/p>\n<h1>Eine Flut maschinell generierten Materials<\/h1>\n<p>Auch bei der Bewerbung per SEO oder Social Media kommt k\u00fcnstliche Intelligenz zum Einsatz. Die Zahl der YouTube-Tutorials und Blogposts, die sich mit dem Themenkomplex KI und Online-Marketing besch\u00e4ftigen, explodiert jeden Tag aufs Neue: KI f\u00fcr Content-Ideen, KI f\u00fcr Posting-Texte, KI f\u00fcr Keywords, KI f\u00fcr Zielgruppendefinitionen, KI f\u00fcr Engagement, KI f\u00fcr Hashtags, KI f\u00fcr Teaser-Bilder, KI f\u00fcr Umfragen, KI f\u00fcr Support, KI f\u00fcr Sentiment-Analysen, KI f\u00fcr Tonality-Tweaks. Die Anwendung der Technologie wird immer einfacher, was mitunter an ihren einladenden WYSIWYG-Interfaces liegt, die f\u00fcr jeden zu meistern sind, der per Keyboard einen Satz tippen kann. Tausende Fragen, die etwa das Urheberrecht betreffen oder die Echtheit der Informationen, sind bis heute unbeantwortet \u2013 dennoch (oder gerade deshalb) stehen wir so kurz davor, den Autopilot-Button f\u00fcr die gesamte Kommunikation im Netz zu finden. So kurz!<\/p>\n<p>Die Folge ist eine dr\u00f6hnende Flut maschinell generierten Materials, die schon heute durch die Netzwerke sp\u00fclt. Tausende von Roboter-Accounts, die Terabytes k\u00fcnstlicher Texte und Bilder in die Timelines der Nutzer dr\u00fccken \u2013 ohne Kennzeichnung, ohne Signatur oder andere Hinweise, die auf die Urheberschaft schlie\u00dfen lassen. Das <a href=\"https:\/\/de.statista.com\/statistik\/daten\/studie\/377228\/umfrage\/umfrage-in-deutschland-zum-vertrauen-in-soziale-netzwerke-im-internet\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Vertrauen in die sozialen Netzwerke<\/a> (s. Grafik unten) befindet sich nach einem Jahrzehnt gravierender Datenschutzverst\u00f6\u00dfe, Hetze, Fake News, Shadowbanning und sensationsgesteuerter Visibility-Algorithmen bereits in einem Abw\u00e4rtsstrudel. Der Siegesmarsch KI-generierter Inhalte wird wohl vollends eine Glaubw\u00fcrdigkeitskrise ausl\u00f6sen: Fake-Accounts posten Fake-Bilder neben Fake-Teasertexten mit Fake-Aufrufen. Was ist ein legitimes Selfie? Was ist Deepfake? Ist die Audionachricht echt oder das Ergebnis intelligenter Text-to-Speech-Software? Wir beginnen, nicht nur maschinellem Content zu misstrauen, sondern auch die Erzeugnisse menschlicher Produktion zu hinterfragen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.avatter.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/vertrauen-social-media.png\" alt=\"\" class=\"alignright size-full \" \/> <\/p>\n<p>Und so kann aus dem sozialen Raum schnell ein digitales Soliloquium werden, ein Selbstgespr\u00e4ch, das wir umgeben von artifiziellen Instanzen und Stoffen nicht einmal als solches mehr wahrnehmen. Und w\u00e4hrend die Online-Kommunikation und -Identit\u00e4ten durchgesch\u00fcttelt werden, entstehen gro\u00dfe Fragezeichen hinter gleich ganzen Wirtschaftszweigen: Denken wir nur einmal kurz an die neuen Herausforderungen der Werbeindustrie, die pl\u00f6tzlich den auftraggebenden Unternehmen beweisen muss, dass ihre Ad-Konsumenten tats\u00e4chlich \u00fcber menschliches DNS-Profil verf\u00fcgen. Vor wenigen Jahren am\u00fcsierten uns die bizarren, selbstgesteuerten Dialoge zwischen Voice-Assistenten verschiedener Hersteller. K\u00fcnftig k\u00f6nnte Kommunikation unter Maschinen zur Norm werden.<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"Alexa, Siri and Google Insulting Each Other in an Infinite Loop...Then They Make Up!\" width=\"970\" height=\"546\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/QbjzEkNM_YM?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p>Okay. Wir stehen also an einem Scheideweg. Doch wie gehen wir von hieran weiter? Aus dem Kopf fallen mir drei M\u00f6glichkeiten ein, wie KI-gest\u00fctzte Kommunikation halbwegs schadlos in die Online-Kommunikation integriert werden kann. Dabei handelt es sich um die Zertifizierung, Identifizierung oder Verifizierung. Gehen wir die Liste einmal durch&#8230;<\/p>\n<h1>Zertifizierung<\/h1>\n<p>Br\u00fcssel hat im Digitalen ja die pfiffigsten Ideen. Und so beinhaltet die erste Version der EU-Regelungen f\u00fcr KI-Nutzung, die noch in diesem Jahr erscheinen sollen, den Vorschlag einer <a href=\"https:\/\/winfuture.de\/news,135842.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kennzeichnungspflicht<\/a> f\u00fcr k\u00fcnstlich erschaffene Inhalte, seien es Texte, Bild- oder Tonformate. In weitergehenden Forderungen k\u00e4men auch Zertifizierungspflichten f\u00fcr KI-Dienste in Betracht. Um Grunde geht es darum, dass derartiger Content voraussetzend mit Signaturen versehen werden muss, die diesen eindeutig als nicht-menschlich deklarieren. Doch wie soll das in der Praxis funktionieren \u2013 und vor allem, wie soll das kontrolliert werden? M\u00fcssen GPT-Texte k\u00fcnftig mit einem Sonder-Emoji versehen werden, das von der Erzeugung bis zur Ver\u00f6ffentlichung mitgeschleift werden muss?<\/p>\n<p>Die Idee der Kennzeichnung ist nicht neu. Es gibt durchaus zaghafte Versuche, KI-Content als solchen identifizierbar zu machen. So hat sich etwa Adobe dazu entschlossen, zumindest in der Beta-Phase des Firefly-Bildgenerators k\u00fcnstlich generierte Grafiken durch eine Art sichtbares Wasserzeichen und einen unsichtbaren kleinen Hinweis in den Metadaten der Dateien zu markieren. Beides l\u00e4sst sich jedoch schon jetzt <a href=\"https:\/\/www.timboucher.ca\/2023\/03\/remove-adobe-firefly-watermark-content-credentials\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">schneller entfernen<\/a>, als es f\u00fcr einen Schluck Kaffee braucht. Kurzum: Ich sehe nicht, wie eine Kennzeichnungspflicht derzeit funktionieren, geschweige denn durchgesetzt werden soll.<\/p>\n<h1>Identifizierung<\/h1>\n<p>Folgen wir an dieser Stelle dem Gedankenspiel &#8222;Feuer mit Feuer bek\u00e4mpfen&#8220;. Wir k\u00f6nnten KI einsetzen, um Spuren k\u00fcnstlicher Intelligenz im Content automatisch zu flaggen. Ein Schn\u00fcffel-Algorithmus rattert dabei \u00fcber Texte, Bilder und Videos, um auff\u00e4llige Posts zu identifizieren und entsprechend auszuweisen und menschlichen Nutzern eine Orientierung zu geben. Doch wie gut sind KI-Analyzer eigentlich heute? Ich habe k\u00fcrzlich einen kleinen Test dazu gestartet und gelernt, dass es sich bei dem deutschen Grundgesetz von 1949 mitnichten um eine Niederschrift Adenauers, Heuss&#8216;, Schumachers und des Parlamentarischen Rats handelt. Sondern um ein <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/avatter\/posts\/pfbid08BfmA6XA518Xfz3ANDZVsti7KSDq8QgZsVvsjVjYyZ7LsiUsnvnUqx7advtUjr8Ml\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">k\u00fcnstlich generiertes Paragrafen-Essay<\/a> \u2013 um einen plumpen Versuch arbeitsscheuer Gr\u00fcnderv\u00e4ter, die mit diesem Test, Gottseidank!, aufgeflogen sind. <\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.avatter.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/ki-inhaltsdetektor.png\" alt=\"\" width=\"2829\" height=\"1529\" class=\"aligncenter size-full wp-image-8064\" srcset=\"https:\/\/www.avatter.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/ki-inhaltsdetektor.png 2829w, https:\/\/www.avatter.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/ki-inhaltsdetektor-300x162.png 300w, https:\/\/www.avatter.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/ki-inhaltsdetektor-1024x553.png 1024w, https:\/\/www.avatter.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/ki-inhaltsdetektor-768x415.png 768w, https:\/\/www.avatter.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/ki-inhaltsdetektor-1536x830.png 1536w, https:\/\/www.avatter.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/ki-inhaltsdetektor-2048x1107.png 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 2829px) 100vw, 2829px\" \/><\/p>\n<p>KI-Analyzer sind nicht sonderlich zuverl\u00e4ssig, zudem birgt ein solcher Kontrollmechanismus die Unsicherheit falschpositiver Ergebnisse. Im Grunde drohen hier dieselben Gefahren, wie wir sie schon aus der Urheberrechtsdebatte und dem Wahnsinn der Uploadfilter kennen. Ein zweites Gegenargument besteht aus den Kosten: Es handelt sich bei der Kontrolle nicht um einen simplen Signaturenabgleich mit der Datenbank. Die KI muss richtig anpacken \u2013 rechnen, analysieren \u2013 um Inhalte halbwegs korrekt einzusch\u00e4tzen. OpenAI, die Macher von Chat GPT zahlen t\u00e4glich <a href=\"https:\/\/www.businessinsider.com\/how-much-chatgpt-costs-openai-to-run-estimate-report-2023-4\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">rund 700.000 US-Dollar<\/a> f\u00fcr den Betrieb des Sprachmodells. Es spricht einiges daf\u00fcr, das eine KI, die dessen Content sorgsam rezipiert und analysiert, nicht weniger ressourcenhungrig ist. <\/p>\n<h1>Verifizierung<\/h1>\n<p>Wir k\u00f6nnen das Ganze auch <em>ex negativo<\/em> betrachten: von der Perspektive der Nutzer aus. Damit w\u00e4re nicht die Maschine den Netzwerken Rechenschaft schuldig, sondern der Mensch. Sie m\u00fcssten den Nachweis ihrer Identit\u00e4t erbringen, sich als Individuum mit eindeutigen Daten verifizieren lassen. Dieser Vorsto\u00df schl\u00fcge in dieselbe Kerbe, die Elon Musk f\u00fcr sein <a href=\"https:\/\/www.avatter.de\/wordpress\/2022\/11\/stolz-und-vorurteil-und-der-irreversible-twitter-fuckup\/\">Twitter-H\u00f6llenloch<\/a> bereits bearbeitet hat und folgt der simplen Idee: Bots sind ein Problem und die bezahlte Verifizierung ist die beste L\u00f6sung. Ob kostenlos oder kostenpflichtig sei einmal dahingestellt, doch eine solche Einzelakkreditierung birgt ganz neue Risiken, denn sie geht mit einem gigantischen Reichtum an pers\u00f6nlichen Daten einher. Der Coming-Out-Teenager wird dabei genauso metrisch erfasst, wie die alleinerziehende Mutter, die sich mit frischer Krebsdiagnose hilfesuchend an die Community wendet.<\/p>\n<p><center><\/p>\n<blockquote class=\"twitter-tweet\" data-width=\"550\" data-dnt=\"true\">\n<p lang=\"en\" dir=\"ltr\">Starting April 15th, only verified accounts will be eligible to be in For You recommendations.<\/p>\n<p>The is the only realistic way to address advanced AI bot swarms taking over. It is otherwise a hopeless losing battle.<\/p>\n<p>Voting in polls will require verification for same reason.<\/p>\n<p>&mdash; Elon Musk (@elonmusk) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/elonmusk\/status\/1640502698549075972?ref_src=twsrc%5Etfw\">March 27, 2023<\/a><\/p><\/blockquote>\n<p><script async src=\"https:\/\/platform.twitter.com\/widgets.js\" charset=\"utf-8\"><\/script><br \/>\n<\/center><\/p>\n<p>Zum einen k\u00f6nnen diese Daten abhandenkommen oder missbraucht werden, was angesichts der bisherigen Bilanz sozialer Netzwerke weniger eine abstrakte Gefahr als eine unausweichliche Wahrscheinlichkeit darstellt. Zum anderen ist die zwingende Offenlegung von Identit\u00e4ten eine Ma\u00dfnahme, die weit \u00fcber die einfache Klarnamenpflicht hinausgeht, und somit eine akute Gefahr f\u00fcr Personen, die dringenden Schutz vor staatlicher Verfolgung bed\u00fcrfen. Iranische Dissidenten oder mutige Oppositionelle in Moskau sind damit vor Beh\u00f6rden nicht l\u00e4nger sicher, die sich schon heute etwa bei Twitter mit einem <a href=\"https:\/\/twitter.com\/patdebrun\/status\/1651626649488637952\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">simplen Fingerschnippen<\/a> Einblick in die Nutzerdaten geben lassen.<\/p>\n<h1>Und nun?<\/h1>\n<p><em>Man sieht: Die k\u00fcnstliche Intelligenz hat in den letzten Jahren erhebliche Fortschritte bei der Nachahmung menschlicher Sprache und der Erstellung von Texten und Bildern gemacht. Sie wird zunehmend in sozialen Medien, Online-Marketing und anderen Bereichen eingesetzt. Die Grenze zwischen menschlichem und maschinell erstelltem Inhalt verschwimmt immer mehr, was Herausforderungen f\u00fcr die Authentizit\u00e4t und die Zuverl\u00e4ssigkeit von Informationen mit sich bringt. Es ist wichtig, dass die Ethik und die gesetzlichen Rahmenbedingungen f\u00fcr den Einsatz k\u00fcnstlicher Intelligenz in diesen Bereichen sorgf\u00e4ltig gepr\u00fcft und gestaltet werden, um sicherzustellen, dass sie zum Wohle aller genutzt wird.<\/em> <\/p>\n<p>(Fazit verfasst von Chat GPT \/ featured Image KI-generiert)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nur ein Mensch wei\u00df, ob ich diesen Post gerade schreibe: ich. Vielleicht tue ich es ja. 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